Filesharer neue Werbezielgruppe?
Nachdem schon Lycos bekanntgab, die IPs von DSL-Flatrate-Kunden nicht zu loggen, da dies für die Abrechnung überflüssig sei, zieht Strato nach. Nachdem gestern schon angekündigt wurde, die für manche typischen Tauschbörsenports aktivierte Drosselung abzuschalten, läßt Strato nun melden, IP-Adresse von Usern der STRATO MAXXI-DSL - Flatrate nicht mehr zu speichern. " Eine Speicherung der IP-Adressen ist zur Abrechnung der STRATO DSL Kunden nicht erforderlich", heißt es in der Presseerklärung.
Indessen wird seitens des Innenministeriums wie auch auf EU-Ebene immer stärker eine Loggingpflicht der Internet-Provider gefordert. Indessen wurde letztens per Gerichtsentscheid bestimmt, das IP-Logging der Telekom bei ihren Flatratekunden sei rechtswidrig. Dass Datenschutz und -sparsamkeit wichtige Güter sind, könnte mit der Aktion Stratos vielleicht wieder etwas stärker in das Blickfeld rücken.