
Julian Wolf am 22.02.2012, 20:04 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Vor einigen Tagen wurde das neue Logo des kommenden Betriebssystems Windows 8 enthüllt. Von der erstaunlichen Einfarbigkeit war jedoch nicht jeder Anwender begeistert. Das kanadische Unternehmen Archon Systems nahm sich diese Unzufriedenheit zum Anlass und startete einen Design-Wettbewerb für eine schönere Windows-Grafik. Dem Gewinner verspricht man sogar 300 Dollar.
Julian Wolf am 22.02.2012, 19:59 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Etliche private Kundendaten des Erotikportals Videosz.com waren offenbar über längere Zeit ungeschützt im Internet verfügbar. Wie heise online berichtet, konnte jeder versierte Anwender über einen bestimmten Link die gesamte Datenbank der Pornoseite herunterladen. Mittlerweile ist die kritische Sicherheitslücke wieder geschlossen.
Annika Kremer am 22.02.2012, 17:28 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Ramona Fricosu, die von den US-Behörden aufgefordert wurde, im Rahmen laufender kriminalistischer Ermittlungen ihr PGP-Passwort herauszugeben, darf keine Berufung gegen dieses Urteil einlegen. Das zuständige Berufungsgericht lehnte einen entsprechenden Antrag Fricosus - beziehungsweise ihres Anwalts - am gestrigen Dienstag ab.
Robert Clausen am 22.02.2012, 17:06 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Der Landesverband der Berliner Piratenpartei möchte den Piraten Sebastian Jabbusch ausschließen. Einer der Vorwürfe lautet, er habe mit einem von ihm verfassten Blogpost und durch Erpressungsversuche der Partei erheblich geschadet. Auch soll er Minderjährige zu Straftaten angestiftet haben. Jabbusch wehrt sich dagegen in einer Stellungnahme.
Annika Kremer am 22.02.2012, 16:04 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Die Aktivisten von "Occupy London" haben alle juristischen Möglichkeiten gegen die Räumung ihres Protestcamps vor der Saint Paul's Cathedral ausgeschöpft. Ein Antrag der Besetzer, Berufung gegen ein entsprechendes Urteil vom letzten Monat einlegen zu dürfen, wurde von den zuständigen Richtern am gestrigen Dienstag abgelehnt.
P7BB am 22.02.2012, 15:47 Uhr - 39 Reaktionen bei Newspresso
Das denken sich auch die bereits 535.000 Teilnehmer, die nach nur wenigen Stunden bereits einer Facebook-Veranstaltung beigetreten sind, die sich gegen den hohen Preis von Benzin richtet. Die Veranstalter rufen zu einem Boykott der Tankstellen am 1. März 2012 auf, welcher ein "symbolischer Schlag in die Kassen der in Deutschland vertretenen Mineralölkonzerne" darstellen soll. Der Grund dafür ist der momentan hohe Benzinpreis von durchschnittlich 1,66 Euro pro Liter. Wer an der Aktion teilnehmen möchte, kann dies selbstverständlich auch ohne Facebook-Account tun, jedoch wird es gerne gesehen, wenn die bei Facebook vertretenen Sympathisanten der Aktion der Veranstaltung zusagen und diese weiterhin bei ihren Freunden publik machen. Der Link zu der Veranstaltung entspricht der unten verlinkten Quelle.
Dieter85 am 22.02.2012, 14:38 Uhr - 6 Reaktionen bei Newspresso
Was ist bei Facebook erlaubt und was nicht? ein Mitarbeiter der Online-Community hat sich dem US-Magazin Gawker anvertraut und das Benutzerhandbuch dazu geleakt. Die Ergebnisse sind nicht überraschend: Sex nein, Gewalt ja. So sind weibliche Brustwarzen verboten, zerquetschte Köpfe allerdings nicht. Zu weit geht man allerdings in jedem Fall, wenn Gehirne oder Gedärme gezeigt werden. Auch werden auf nationale Besonderheiten eingegangen, wie zB. die Holocaustleugnung in Deutschland. Der Mitarbeiter hat die Regeln deswegen öffentlich gemacht, weil er mit seinem Arbeitsplatz unzufrieden war: Der Marrokaner hat nur einen Dollar pro Stunde bekommen "um durch den Schmutz der digitalen Welt zu waten".
Dieter85 am 22.02.2012, 14:17 Uhr - 4 Reaktionen bei Newspresso
Der EU-Handelskommissar Karel De Gucht kündigte an, dass der umstrittene Handelsvertrag ACTA von dem Europäischen Gerichtshof überprüft wird. Es soll somit juristisch geklärt werden, ob ACTA den europäischen Grundrechten entspricht. Wann die Überprüfung stattfinden wird ist noch nicht bekannt.
Annika Kremer am 22.02.2012, 14:11 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Ein vor Kurzem von Wissenschaftlern dokumentiertes Problem mit einer kleinen Anzahl von RSA-Schlüsseln beschränkt sich aktuellen Untersuchungen zufolge auf die Schlüssel von Netzwerk-Hardware. SSL-Zertifikate auf Websites sollen demnach nicht betroffen sein, da dort ein anderer Pseudozufallszahlen-Generator zum Einsatz kommt.
Malte Kremer am 22.02.2012, 13:13 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Um das ehrgeizige Ziel zu erreichen, kündigte die EU-Kommission an, ihre Investitionen auf diesem Gebiet zu verdoppeln. Ziel ist der Bau von Supercomputern mit einer Rechenleistung von einem Exaflop. Das entspricht circa der hundertfachen Rechenleistung der aktuell schnellsten Supercomputer-Systeme.
Revange am 22.02.2012, 11:54 Uhr - 42 Reaktionen bei Newspresso
Ein siebenjähriger Junge aus England wurde als Rassist gebrandmarkt. Elliot Dearlove hatte auf dem Spielplatz einen anderen Jungen gefragt, ob dieser “braun ist, weil er aus Afrika kommt”. Wegen dieser "rassistischen Tat" wurde seinen Mutter zu einer Konferenz mit dem Lehrer, dem Direktor und Konrektor seiner Schule herbeigerufen. Die Mutter musste auf der Konferenz die Schulregeln und besonders die Null-Toleranz-Richtlinie zu Rassismus vorlesen und wurde danach aufgefordert, ein Formular zu unterschreiben, dass die “rassistische Bemerkung” ihres Sohnes zur weiteren Untersuchung an die lokale Unterrichtsbehörde weitergeleitet werden sollte. Die Schule insistiert jedoch, die Maßnahmen seien "im Einklang mit der Richtlinie für Schulen zur Meldung rassistischer Vorfälle". Auch die Bildungsvorsitzende der Stadt befürwortet diese Maßnahme.
Ghandy am 22.02.2012, 11:37 Uhr - 8 Reaktionen bei Newspresso
Die US-Gesetze SOPA und PIPA sind vorerst vom Tisch. Doch Lamar Smith, der an deren Ausarbeitung maßgeblich beteiligt war, arbeitet derzeit an einem neuen Gesetzentwurf, der die Freiheiten der Nutzer in vergleichbarer Weise einschränken könnte. Beim "Protecting Children From Internet Pornographers Act" (H.R. 1981) wurde vor allem die Begründung dafür abgeändert. Die Rede ist vom Schutz von Minderjährigen vor pornographischen Inhalten, der Schutz des Urheberrechtes steht nicht mehr im Vordergrund. Im Wesentlichen soll eine Vorratsdatenspeicherung von einem Jahr realisiert werden. Leider sollen aber nicht nur Institutionen oder Personen mit einem begründeten Interesse Zugriff auf die Daten erhalten. Neben den Behörden und Geheimdiensten könnten laut einer Analyse der Bürgerrechtsbewegung EFF auch Scheidungsanwälte Zugriff auf die Daten bekommen, sollten sie belastendes Material für ihren Fall benötigen. Wahrscheinlich wird der Vorstoß in den prüden USA im Gegensatz zu SOPA/PIPA gelingen.
Robert Clausen am 22.02.2012, 10:03 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
Anscheinend haben ZDF und ARD im Zuge der außergerichtlichen Einigung vor, sich mit ihren Online-Angeboten nur noch auf Videos und Audiobeiträge zu beschränken. Texte und Artikel sollen nach Absprache mit den Zeitungsverlegern nicht mehr veröffentlicht werden. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) spricht sich in einer Pressemitteilung dagegen aus.
Finntastisch am 22.02.2012, 00:32 Uhr - 16 Reaktionen bei Newspresso
Der Betreiber des Filehosters Megaupload ist auf Kaution mit Auflagen (kein Internet, kein Hubschrauber, nicht mehr als 80km von seinem Haus entfernen) aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Schmitz konnte die Staatsanwaltschaft davon überzeugen das eine Flucht nach Deutschland für ihn keine Option sei, Zitat "Was soll ich in Deutschland mit einer Frau und 5 Kindern und keinem Geld".
Robert Clausen am 21.02.2012, 21:33 Uhr - 21 Reaktionen im gulli:Board
Über den Social News Aggregator Reddit wird zur Zeit von Nutzern an einer Art "Verfassung des Internets" gearbeitet. Damit soll ein Pendant zu SOPA, PIPA und ACTA geschaffen werden, das ein freies Netz garantiert. Dabei soll vor allem auf die Benutzer geachtet werden, und ihre Interessen nicht wie bei SOPA und ACTA außen vor bleiben.
Annika Kremer am 21.02.2012, 20:23 Uhr - 28 Reaktionen im gulli:Board
Der Vorsitzende des auf technische Überwachung spezialisierten US-Geheimdienstes National Security Agency (NSA), General Keith Alexander, warnte kürzlich dem Internet-Kollektiv Anonymous. Anonymous, so Alexander, könnte in einem bis zwei Jahren über die Mittel verfügen, einen Stromausfall begrenzten Umfangs durch einen Cyber-Angriff herbeizuführen. Laut Anonymous sind diese Aussagen "Panikmache".
Malte Kremer am 21.02.2012, 17:56 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Somit geht der erweiterte Support-Zeitraum für Windows Vista bis ins Jahr 2017. Windows-7-Nutzer erhalten noch bis 2020 Sicherheitsupdates und Bugfixes. Der erweiterte Support für Windows XP endet nach wie vor bereits im April 2014. Microsoft empfiehlt Firmen, die immer noch Windows-XP-Systeme im Einsatz haben, einen möglichst baldigen Umstieg auf eine neue Betriebssystem-Version.
TRON2 am 21.02.2012, 17:05 Uhr - 30 Reaktionen bei Newspresso

Der Hardware-Blog "AnandTech" rät sogar seinen Lesern bis auf weiteres von jeglichem Smartphone-Käufen ab. Grund dafür ist der neu entwickelte System-On-A-Chip-Prozessor MSM8960 der Firma Qualcomm. Die ersten Benchmarks lassen nur ein Fazit zu: Das Test-MSM8960-Gerät hat die Werte aller aktuellen Konkurrenzgeräte quasi pulverisiert. "Der Leistungsvorteil ist irrwitzig", so heißt es. In Teilen konnte diese Geräteklasse seine Leistung zur Konkurrenz verdoppeln. Im verfügbaren Testsystem werkelten jedoch nur 2 Krait-Kerne. Qualcomm hat aber auch schon Vier-Kern-Chipsätze (sowie mit einem Kern) angekündigt. Der MSM8960 wird im 28-Nanometer-Verfahren hergestellt und taktet mit 1,5 GHz.
Lars Sobiraj am 21.02.2012, 16:28 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Während Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy mittlerweile auch im Internet den Kampf um eine zweite Amtszeit eröffnete, sorgt derzeit eine Nachricht in der französischen Netzkultur für Aufruhr. Diverse Parodie-Accounts und Kritiker von Sarkozy wurden beim Microblogging-Dienst Twitter auf Antrag seines Teams gesperrt. Parodien zahlreicher anderer Politiker sind hingegen noch immer aktiv.
Lokalrunde am 21.02.2012, 16:18 Uhr - 66 Reaktionen bei Newspresso

Russische Wissenschaftler kamen nach dem Studium der Sonnenaktivitätsperiodik zu dem Ergebnis, dass es bereits im Jahr 2014 zu einer neuen Eiszeit kommen wird. Diese wird mindestens 200 Jahre anhalten und die Erde regelrecht einfrieren. Bereits jetzt kühle sich die Erde demnach ab, erklärte Dr. Habibulo Abdusamatow, Leiter der Abteilung der Raumforschungen des Pulkowo-Observatoriums der russischen Wissenschaftenakademie. Ab 2014 sollen die Temperaturen drastisch sinken, bevor die neue Eiszeit im Jahr 2055 ihren Höhepunkt erreichen wird, "plus oder minus 11 Jahre".
Normalerweise ist man im Internet nicht anonym unterwegs. Die eigene IP-Adresse kann vom abgefragten Server gesehen und auch gespeichert werden. Anhand der Provider-Logs können diese Daten sogar Personen direkt zugeordnet werden. Dies können zwar in Deutschland nur die Behörden. Angesichts aktueller Entwicklungen wie der Vorratsdatenspeicherung jedoch haben trotzdem viele Benutzer das Bedürfnis nach Anonymität. In autoritären Regimes wie beispielsweise China und dem Iran kann es für Dissidenten sogar sehr wichtig sein, sich anonym im Internet bewegen zu können.
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Wir schreiben das Jahr 1962. Der kalte Krieg tobt und die Legende um die Entstehung des Internet findet ihren Anfang. Das Arpanet wird geboren. Auftraggeber des ersten Vorläufers des heutigen Internet war damals die US-Luftwaffe. Geschaffen werden sollte eine schon früher überlegte dezentrale Vernetzung von Einrichtungen und Informationen, damals noch ausschließlich über Telefonleitungen.
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Lars Sobiraj am 20.02.2012, 11:41 Uhr
Die Räumlichkeiten mehrerer Verantwortlicher des Filehosters Skyload, der unter anderem als Lieferant für das gebustete Streaming-Portal Kino.to fungierte, wurden letzte Woche in Frankfurt, Rosberg und Chemnitz durchsucht. Die mutmaßlichen Betreiber wurden festgenommen. Die GVU hatte im Zuge der Ermittlungen gegen Kino.to auch Beweise gegen den Anbieter Skyload gesammelt.

Weitere Bilder in der Ansichtssache.
Lars Sobiraj am 17.02.2012, 15:15 Uhr
So schnell wie ursprünglich geplant wird man ACTA nicht umsetzen können. Eine erste große Protestwelle rollte letztes Wochenende über alle internationalen Spitzenpolitiker hinweg. Die nächste wurde bereits angekündigt. Sie befindet sich in Planung. Wenn ACTA dennoch umgesetzt wird, was könnte sich dadurch verändern? Ein Gespräch mit dem fraktionslosen österreichischen Politiker Martin Ehrenhauser.
Lars Sobiraj am 17.02.2012, 18:18 Uhr
Udo Vetter beschreibt einen kuriosen Fall, bei dem Polizisten in ein Grundstück eindringen, für das kein Durchsuchungsbeschluss vorliegt. Ihre Begründung für die Missachtung der Strafprozessordnung: Hätten sie den zuständigen Richter hinzugezogen, so hätte der Betroffene wegen der Verzögerung unverhältnismäßig lange in Haft verbleiben müssen. Auch auf die Hinzuziehung von Zeugen wurde verzichtet.
Annika Kremer am 19.02.2012, 10:16 Uhr
In einigen Gegenden Deutschlands feiert man derzeit Fasching, Fastnacht oder Karneval. Dies ist bekanntlich die Zeit, in fremde Rollen zu schlüpfen und diese auszuprobieren, und fast scheint es, als hätten auch viele Personen des öffentlichen Lebens die Gelegenheit genutzt. Wir haben die schrägsten Verkleidungen und Rollenspiele zusammen getragen - der Wochenrückblick.
Unter dem Motto "Occupy Wall Street" rief das Hacktivisten-Kollektiv Anonymous eine Protestbewegung gegen Korruption, Lobbyismus und die aktuelle Handhabung der Finanzkrise ins Leben. Die Proteste begannen in New York und breiteten sich später immer weiter durch die USA und bis nach Europa aus.
Angefangen bei den notwendigen Grundlagen, welche das Wirkungsprinzip beim Filesharing erklären, über die verschiedenen Möglichkeiten und Tools, bis hin zu den wichtigen rechtlichen Details für Deutschland. Erfahre mehr: